Something pure to burn the darkness background
Schneeflocke
Jetzt ist es schon mitte Januar und es hat diesen Winter noch kein einzigesmal geschneit. Ohne Schnee ist es kein richtiger Winter. Ich liebe Schnee. Die Schneeflocken, die vom Himmel fallen und ganz sanft auf den Boden aufkommen. Die Landschaft, die ausieht wie von Puderzucker überdeckt. Richtig schön. Manche können Schnee nicht ausstehen, aber das kann ich nicht verstehen.
Es klingelt. Ich habe Schule aus. "Tschau", sagen ich zu meinen Freunden und gehe zum Bus.
Zum Glück der Bus kommt und ich muss nicht lange im kalten stehen. Alle stehen schon erwartungswürdig da und drängeln. Sie stehen schon fast auf der Straße, so das der Bus fast nicht halten kann. Die Tür geht auf und die anderen drücken sich in den Bus. Ich stehe ganz hinten und warte bis alle eingestiegen sind. Es ist noch Platz frei und ich setze mich!
Ich dachte:"Wenn es jetzt nur schneien könnte! Ich müsste nicht mehr zur Schule, weil der Bus ganz bestimmt nicht den großen Berg zu uns hochfahren würde und Mama mich auch ganz bestimmt nicht fahren würde weil sie viel zu viel Schiss hat wenn es glatt und rutschig auf der Straße ist! Das wäre echt super."
In mein Gedanken vertieft merke ich nun das ich jetzt aussteigen muss. Ich laufe vor zur Tür und bin noch rechtzeitig rausgekommen.
Zu Hause angekommen. Keiner ist da! Zumindest hör ich niemanden.
Ich gehe in mein Zimmer. Auf den Weg ziehe ich meine Jacke aus und hänge sie an die Gardarobe.
Jetzt öffne ich meine Zimmertür und schmeiße meine Schultasche hinein. Doch plötzlich kam mir ein weißes Fellkneul entgegengesprungen und fauchte. Ich machte ein Satz nach hinten vor Schreck, doch nach ein paar Sekunden als ich bemerkte was es war, fasste ich mich wieder. Ich ging auf es zu.Ganz langsam. Es mauzte mich an und kam ganz vorsichtig auf mich zu. Es war ein kleines weißes Kätzchen. Wie süß dachte ich.Ich bückte mich und fing an es zu streicheln. Es war ganz zutraulich. Ich versuchte es hoch zu nehmen! Dann nahm ich es auf den Arm und rannt durch das Haus, dabei schrie ich: "Mama, Papa". Meine Mama antwortete mir: "Ja, sie gehört dir. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!"
Danach rief Papa: "Sieh doch mal nach draußen, Süße!"
Ich blieb stehen und lief zu einen Fenster. Einen Augenblick hielt ich inne. An meinen Geburtstag, den ich total vergessen hatte, schneite es. Das hatte was zu bedeuten! Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können.
Dann hob ich die kleine weiße Katze, die ich immernoch im Arm hatte, hoch und taufte sie auf: "Schneeflocke".

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